Peppol BIS Billing 3.0, Peppol UBL, Peppol C#

Peppol BIS Billing 3.0 aus .NET erzeugen und lesen.

Peppol BIS Billing 3.0 ist eine CIUS auf Basis von EN 16931 – technisch dieselbe UBL-Struktur wie die XRechnung, unterschieden über die Spezifikationskennung (BT-24). Mit FactoorSharp entsteht beides aus demselben Rechnungsmodell in C# und VB.NET.

Diese Seite beschreibt die Dokumentebene: erzeugen, lesen, kennzeichnen. Den Versand über das Peppol-Netzwerk übernimmt ein Access Point – was das bedeutet, steht weiter unten.

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Peppol BIS Billing 3.0

Spezifikationskennung (BT-24), Geschäftsprozess (BT-23) und UBL-Ausgabe – aus demselben Rechnungsmodell wie ZUGFeRD und XRechnung.

Teilnehmerkennungen

Elektronische Adressen für Verkäufer und Käufer (BT-34 / BT-49) mit Schema-Kennung – USt-IdNr., GLN und die weiteren EAS-Codes.

XRechnung und Peppol parallel

Ein Rechnungsobjekt, drei Zielformate: XRechnung, XRechnung mit KoSIT-Extension und Peppol BIS Billing 3.0.

Eingehende Rechnungen

UBL-Rechnungen einlesen, das verwendete Regelwerk an BT-24 erkennen und die Endpunkt-Kennungen auswerten.

XRechnung oder Peppol BIS Billing 3.0? Derselbe Kern, eine andere Kennung

Beide sind CIUS (Core Invoice Usage Specification) auf Basis von EN 16931 und verwenden dieselbe UBL-Struktur. Unterschieden werden sie über die Spezifikationskennung BT-24, die als cbc:CustomizationID im XML steht.

Praktisch heißt das: Wer bereits XRechnungen erzeugt, braucht für Peppol kein zweites Rechnungsmodell und keine zweite Bibliothek – nur eine andere Kennung beim Speichern.

BT-24 ist keine geschlossene Codeliste: Auch CIUS anderer EU-Staaten lassen sich über SpecificationIdentifier als URN setzen.

Was Peppol zusätzlich verlangt

Die Spezifikationskennung allein macht aus einer XRechnung noch keine gültige Peppol-Rechnung. Peppol BIS Billing 3.0 fordert zwei Angaben, die bei einer reinen XRechnung optional bleiben dürfen.

  • Teilnehmerkennungen (BT-34 / BT-49): Verkäufer und Käufer brauchen je eine elektronische Adresse mit Schema-Kennung – darüber findet der Service Metadata Publisher (SMP) den Empfänger.
  • Referenz des Käufers oder Bestellreferenz (BT-10 / BT-13): mindestens eines der beiden Felder muss gefüllt sein.

Bei XRechnungen an deutsche öffentliche Auftraggeber steht in BT-10 ohnehin meist die Leitweg-ID – diese Anforderung ist dort also in der Regel schon erfüllt.

Eingehende Peppol-Rechnungen verarbeiten

Beim Einlesen ist der Weg derselbe wie bei ZUGFeRD und XRechnung. Welches Regelwerk der Absender verwendet hat, steht in BT-24; die Endpunkt-Kennungen hängen an den Parteien.

Elektronische Adressen sind dabei nicht auf Verkäufer und Käufer beschränkt – das Datenmodell sieht sie an 19 Geschäftsterminen vor, überall dort, wo eine Partei im Dokument auftaucht.

Wo FactoorSharp aufhört: der Access Point

Peppol besteht aus zwei Teilen, die oft in einen Topf geworfen werden: dem Dokument und dem Netzwerk. FactoorSharp deckt den ersten Teil ab – es erzeugt, liest und kennzeichnet Peppol-BIS-Billing-3.0-Dokumente. Den zweiten Teil, also den Transport über das Peppol-Netzwerk per AS4, übernimmt ein Access Point.

Mit FactoorSharp

  • Peppol BIS Billing 3.0 erzeugen und lesen (UBL)
  • Spezifikationskennung BT-24 setzen und auswerten
  • Geschäftsprozess BT-23 – wird beim Speichern automatisch gesetzt
  • Teilnehmerkennungen BT-34 / BT-49 mit EAS-Schema
  • Pflichtfelder BT-10 / BT-13 befüllen
  • ZUGFeRD, Factur-X und XRechnung aus demselben Modell

Dafür braucht es einen Access Point

  • Versand und Empfang über das Peppol-Netzwerk (AS4)
  • Registrierung als Peppol-Teilnehmer
  • Empfänger-Lookup über SMP und SML
  • Zertifikate und Zustellnachweise

Die Arbeitsteilung ist üblich und praktisch: Der Access Point transportiert, was Ihre Anwendung erzeugt. FactoorSharp sorgt dafür, dass das übergebene Dokument den Regeln entspricht, bevor es das Haus verlässt.

Typische Einsatzszenarien

  • Rechnungen für Geschäftspartner im EU-Ausland, die über Peppol empfangen
  • Anbindung an einen vorhandenen Access Point als Dokumentenquelle
  • Bestehende XRechnung-Integration um Peppol erweitern
  • Eingehende UBL-Rechnungen aus dem Peppol-Netzwerk verarbeiten

Geeignet für

  • ERP- und Warenwirtschaftssysteme
  • E-Commerce- und SaaS-Plattformen
  • Rechnungsportale und Middleware
  • Individuelle .NET-Fachanwendungen

Entscheidende Vorteile

  • Ein Rechnungsmodell für ZUGFeRD, XRechnung und Peppol
  • Keine zweite Bibliothek für UBL nötig
  • Validierung vor dem Versand statt Ablehnung durch den Empfänger
  • Klare .NET-API statt eigener XML-Sonderlogik

Häufige Fragen

Nein. FactoorSharp arbeitet auf Dokumentebene: Es erzeugt, liest und validiert Peppol-BIS-Billing-3.0-Dokumente. Der Versand über das Peppol-Netzwerk läuft über AS4 und setzt einen Access Point sowie eine Registrierung als Peppol-Teilnehmer voraus.

In der Praxis ist das eine saubere Arbeitsteilung: Ihre Anwendung erzeugt das Dokument mit FactoorSharp, der Access Point transportiert es.

Beide sind CIUS auf Basis von EN 16931 und nutzen dieselbe UBL-Struktur. Unterschieden werden sie über die Spezifikationskennung BT-24 (cbc:CustomizationID). XRechnung ist der deutsche Standard für öffentliche Auftraggeber, Peppol BIS Billing 3.0 das Regelwerk für den Austausch über das Peppol-Netzwerk.

Zusätzlich verlangt Peppol Teilnehmerkennungen für beide Parteien (BT-34 / BT-49) und mindestens eines der Felder BT-10 oder BT-13.

Ja. Neben der CII-Syntax gibt FactoorSharp auch UBL aus – beim Speichern über ZUGFeRDFormats.UBL. Für Peppol ist das zwingend, weil Peppol BIS Billing 3.0 keine CII-Syntax kennt.

Die elektronische Adresse wird mit einer Schema-Kennung aus der EAS-Codeliste gesetzt, etwa die deutsche USt-IdNr. (Schema 9930) oder eine GLN (Schema 0088). Die Konstanten dafür stehen in ElectronicAddressSchemeIdentifiers; elektronische Adressen sind dabei nicht auf Verkäufer und Käufer beschränkt.

Nein. Wer bereits ZUGFeRD oder XRechnung mit FactoorSharp erzeugt, setzt für Peppol die Spezifikationskennung und speichert als UBL. Positionen, Steuern und Parteien bleiben unverändert; ergänzt werden nur die von Peppol zusätzlich geforderten Felder.

Ja. Direkt nach der Registrierung erhalten Sie automatisch eine 30-tägige Testlizenz mit vollem Funktionsumfang – ohne Zahlungsangaben.

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